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		<itunes:keywords>Schulsozialarbeit</itunes:keywords>
		<itunes:author>Roger Frick</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wir sprechen mit verschiedenen Anwender:innen und Fachpersonen über ihr Fachgebiet und möchten euch so einen Mehrwert für den Praxisalltag geben.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary><![CDATA[10 Minuten Interview mit verschiedenen Personen in der Schulsozialarbeit<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
		<description><![CDATA[10 Minuten Interview mit verschiedenen Personen in der Schulsozialarbeit<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
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			<title>Experten-Interview #1 mit  Laurent Sedano, Fachperson Medienbildung</title>
			<itunes:title>Experten-Interview #1 mit  Laurent Sedano, Fachperson Medienbildung</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 08:02:36 GMT</pubDate>
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			<itunes:subtitle>Vom Medienhype zum differenzierten Blick</itunes:subtitle>
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			<description><![CDATA[<h2>In diesem Interview treffe ich auf eine echte Koryphäe im Bereich Medienpädagogik und Prävention: Laurent Sedano. Anders als sonst spreche ich diesmal nicht mit Kund:innen, sondern mit externen Fachpersonen – und Laurent bringt nicht nur viel Erfahrung aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit, sondern auch eine klare Haltung zu Mediennutzung und Prävention.</h2><p><br></p><h2>Vom Medienhype zum differenzierten Blick</h2><h2>Laurent hat einen eigenen Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, wissenschaftliche Erkenntnisse zu digitalen Medien verständlich aufzubereiten – jenseits von Panikmache und Schlagzeilen. Dabei geht es ihm darum, wie wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll in die Begleitung von Kindern und Jugendlichen einfliessen können. Sein Ansatz: Studien liefern oft nur kleine Ausschnitte der Realität, die nicht pauschalisiert werden dürfen.</h2><p><br></p><h2>Frühprävention: Mediennutzung im Vorschulalter</h2><h2>Besonders interessiert mich, was Studien zur Mediennutzung von 0- bis 5-Jährigen sagen. Lorenz betont, dass wissenschaftliche Ergebnisse immer kontextabhängig sind: Eine Studie zeigt z. B., dass Sendungen wie die „Sesamstrasse“ die Sprachentwicklung fördern – aber das gilt nicht pauschal für alle Inhalte oder Altersgruppen. Auch der viel zitierte Vorteil des Handschriftlichen gegenüber dem Tippen hängt stark davon ab, was&nbsp;man sich merkt und warum.</h2><p><br></p><h2>Eltern unter Druck – und mit Bedürfnissen</h2><h2>Ein wichtiges Thema ist auch der Umgang der Eltern mit Medien. Studien zeigen, dass gestresste Eltern, die beim Kind anwesend sind und gleichzeitig am Handy hängen, negative Auswirkungen auf das Kind haben können. Trotzdem betont Laurent Sedano: Eltern haben Bedürfnisse – z. B. nach Austausch oder kurzer Erholung – und diese dürfen nicht ignoriert werden. Statt mit starren Verboten zu arbeiten, plädiert er für bewusste Strategien, wie etwa: das Handy nutzen, wenn das Kind schläft oder sichtbares Kommunizieren (z. B. Telefonieren statt Texten).</h2><p><br></p><h2>Verbote? Oft nicht die Lösung.</h2><h2>Ob bei Vorschulkindern oder Jugendlichen: Pauschale Handyverbote greifen oft zu kurz. Obwohl nur ein kleiner Teil der Jugendlichen problematische Mediennutzung zeigt, wird oft kollektiv verboten – eine Haltung, die Laurent kritisch sieht. Jugendliche würden zu wenig gehört und ihre Bedürfnisse ignoriert – das zeigt sich auch in alltäglichen Beispielen wie frühen Spielplatzschliessungen.</h2><p><br></p><h2>Fazit: Medienerziehung braucht Dialog, nicht Dogma</h2><h2>Laurent Sedano plädiert für einen reflektierten und begleiteten Umgang mit Medien – unabhängig vom Alter der Kinder. Eltern und Fachpersonen sollten Vorbilder sein, sich mit Inhalten auseinandersetzen und gemeinsam mit den Kindern hinschauen. Medienkompetenz entsteht nicht durch Verbote, sondern durch Beziehung, Verständnis und kluge Entscheidungen.</h2><p><br></p><h2>➡️ <a href="https://podcast.redenuebermedien.ch/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><u>Sein Podcast greift viele dieser Themen auf – unter anderem auch die Diskussionen rund um Social-Media-Verbote in Australien. Sehr hörenswert!</u></a></h2><p><br></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h2>In diesem Interview treffe ich auf eine echte Koryphäe im Bereich Medienpädagogik und Prävention: Laurent Sedano. Anders als sonst spreche ich diesmal nicht mit Kund:innen, sondern mit externen Fachpersonen – und Laurent bringt nicht nur viel Erfahrung aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit, sondern auch eine klare Haltung zu Mediennutzung und Prävention.</h2><p><br></p><h2>Vom Medienhype zum differenzierten Blick</h2><h2>Laurent hat einen eigenen Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, wissenschaftliche Erkenntnisse zu digitalen Medien verständlich aufzubereiten – jenseits von Panikmache und Schlagzeilen. Dabei geht es ihm darum, wie wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll in die Begleitung von Kindern und Jugendlichen einfliessen können. Sein Ansatz: Studien liefern oft nur kleine Ausschnitte der Realität, die nicht pauschalisiert werden dürfen.</h2><p><br></p><h2>Frühprävention: Mediennutzung im Vorschulalter</h2><h2>Besonders interessiert mich, was Studien zur Mediennutzung von 0- bis 5-Jährigen sagen. Lorenz betont, dass wissenschaftliche Ergebnisse immer kontextabhängig sind: Eine Studie zeigt z. B., dass Sendungen wie die „Sesamstrasse“ die Sprachentwicklung fördern – aber das gilt nicht pauschal für alle Inhalte oder Altersgruppen. Auch der viel zitierte Vorteil des Handschriftlichen gegenüber dem Tippen hängt stark davon ab, was&nbsp;man sich merkt und warum.</h2><p><br></p><h2>Eltern unter Druck – und mit Bedürfnissen</h2><h2>Ein wichtiges Thema ist auch der Umgang der Eltern mit Medien. Studien zeigen, dass gestresste Eltern, die beim Kind anwesend sind und gleichzeitig am Handy hängen, negative Auswirkungen auf das Kind haben können. Trotzdem betont Laurent Sedano: Eltern haben Bedürfnisse – z. B. nach Austausch oder kurzer Erholung – und diese dürfen nicht ignoriert werden. Statt mit starren Verboten zu arbeiten, plädiert er für bewusste Strategien, wie etwa: das Handy nutzen, wenn das Kind schläft oder sichtbares Kommunizieren (z. B. Telefonieren statt Texten).</h2><p><br></p><h2>Verbote? Oft nicht die Lösung.</h2><h2>Ob bei Vorschulkindern oder Jugendlichen: Pauschale Handyverbote greifen oft zu kurz. Obwohl nur ein kleiner Teil der Jugendlichen problematische Mediennutzung zeigt, wird oft kollektiv verboten – eine Haltung, die Laurent kritisch sieht. Jugendliche würden zu wenig gehört und ihre Bedürfnisse ignoriert – das zeigt sich auch in alltäglichen Beispielen wie frühen Spielplatzschliessungen.</h2><p><br></p><h2>Fazit: Medienerziehung braucht Dialog, nicht Dogma</h2><h2>Laurent Sedano plädiert für einen reflektierten und begleiteten Umgang mit Medien – unabhängig vom Alter der Kinder. Eltern und Fachpersonen sollten Vorbilder sein, sich mit Inhalten auseinandersetzen und gemeinsam mit den Kindern hinschauen. Medienkompetenz entsteht nicht durch Verbote, sondern durch Beziehung, Verständnis und kluge Entscheidungen.</h2><p><br></p><h2>➡️ <a href="https://podcast.redenuebermedien.ch/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><u>Sein Podcast greift viele dieser Themen auf – unter anderem auch die Diskussionen rund um Social-Media-Verbote in Australien. Sehr hörenswert!</u></a></h2><p><br></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#16 mit Andreas, Leitung Case Management/IT, STREETCHURCH der Reformierten Kirche Zürich</title>
			<itunes:title>#16 mit Andreas, Leitung Case Management/IT, STREETCHURCH der Reformierten Kirche Zürich</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 04:25:38 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h4><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wir haben heute den Andreas Hasler von der STREETCHURCH am Start. Ihr arbeitet seit etwa 2-3 Jahren mit dem DossierManager. Vielleicht stellst du kurz eure Organisation vor und erklärst, wie ihr den DossierManager&nbsp;nutzt?</h4><h4><strong>Andreas:</strong>&nbsp;Gerne. Wir sind die STREETCHURCH, ein Teil der reformierten Kirche der Stadt Zürich. Wir bieten verschiedene Beratungsangebote für Menschen an, nicht nur für solche, die etwas mit der Kirche zu tun haben, sondern generell. Neben der Beratung haben wir einen grossen Bereich, der sich auf die Arbeitsintegration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzentriert. Unser drittes Standbein ist das Begleitete Wohnen für Jugendliche und junge Erwachsene, mit zwei Wohngemeinschaften.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viele Teilnehmende habt ihr in euren Programmen oder in der Beratung?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>In der Beratung haben wir etwa 120 aktive Dossiers. Die Frequenz der Kontakte variiert, manche kommen wöchentlich, andere nur alle ein bis zwei Monate. In der Arbeitsintegration haben wir in drei verschiedenen Programmen ungefähr 55 bis 60 Arbeitsplätze.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und wie viele Mitarbeitende arbeiten mit dem DossierManager?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Wir haben etwa 45 Accounts, aber regelmässig arbeiten etwa 30 Personen damit. Weitere zehn nutzen es selten, und vielleicht fünf nur einmal im Jahr.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Ihr habt euch unter anderem für den DossierManager&nbsp;entschieden, weil ihr eine spezielle Organisationsform habt, oder?</h4><h4><strong>Andreas:</strong>&nbsp;Genau. Wir sind Teil der reformierten Kirche, einer öffentlich-rechtlichen Institution mit klaren Gesetzen und Hierarchien. Trotzdem haben wir innerhalb eines Globalbudgets viel Gestaltungsfreiheit. Wir arbeiten agil, orientiert am Modell von Frederic Laloux, was bedeutet, dass wir innerhalb unserer Grenzen flexibel Stellen schaffen oder neue Angebote entwickeln können. Entscheidungen werden in einem internen Beratungsprozess getroffen, in dem alle Betroffenen ihre Meinung äussern dürfen.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie habt ihr das in der Software abgebildet, speziell im DossierManager?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Unsere modulare Softwarelandschaft unterstützt unsere Arbeitsweise gut. Der DossierManager&nbsp;ist ein wichtiger Baustein, aber wir nutzen auch andere Lösungen. Es geht darum, flexible und agile Prozesse zu ermöglichen, ohne alles über eine einzige, starre Plattform abzuwickeln.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Begrenzen euch die technischen Möglichkeiten in eurer Agilität?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Eine modulare Softwarelandschaft kann Herausforderungen mit Schnittstellen mit sich bringen, aber insgesamt fördert sie die Agilität. Eine umfassende, starre Lösung würde uns ausbremsen.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie hast du die Zusammenarbeit mit uns - der agiflex GmbH - erlebt?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Sehr positiv. Ich schätze den schnellen, persönlichen Kontakt und euer Interesse, den DossierManager&nbsp;weiterzuentwickeln. Ihr seid flexibel und offen für neue Ideen, was super zur Agilität unserer Organisation passt. Zudem hatten wir nie Ausfälle – die Software ist stabil und zuverlässig.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Danke für das Feedback! Ich habe es auch geschätzt, dass ihr nicht mit riesigen Anforderungen gekommen seid, sondern euch auf den Kernbereich Beratung konzentriert habt. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Vielen Dank, das wünschen wir euch auch!</h4><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h4><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wir haben heute den Andreas Hasler von der STREETCHURCH am Start. Ihr arbeitet seit etwa 2-3 Jahren mit dem DossierManager. Vielleicht stellst du kurz eure Organisation vor und erklärst, wie ihr den DossierManager&nbsp;nutzt?</h4><h4><strong>Andreas:</strong>&nbsp;Gerne. Wir sind die STREETCHURCH, ein Teil der reformierten Kirche der Stadt Zürich. Wir bieten verschiedene Beratungsangebote für Menschen an, nicht nur für solche, die etwas mit der Kirche zu tun haben, sondern generell. Neben der Beratung haben wir einen grossen Bereich, der sich auf die Arbeitsintegration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzentriert. Unser drittes Standbein ist das Begleitete Wohnen für Jugendliche und junge Erwachsene, mit zwei Wohngemeinschaften.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viele Teilnehmende habt ihr in euren Programmen oder in der Beratung?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>In der Beratung haben wir etwa 120 aktive Dossiers. Die Frequenz der Kontakte variiert, manche kommen wöchentlich, andere nur alle ein bis zwei Monate. In der Arbeitsintegration haben wir in drei verschiedenen Programmen ungefähr 55 bis 60 Arbeitsplätze.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und wie viele Mitarbeitende arbeiten mit dem DossierManager?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Wir haben etwa 45 Accounts, aber regelmässig arbeiten etwa 30 Personen damit. Weitere zehn nutzen es selten, und vielleicht fünf nur einmal im Jahr.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Ihr habt euch unter anderem für den DossierManager&nbsp;entschieden, weil ihr eine spezielle Organisationsform habt, oder?</h4><h4><strong>Andreas:</strong>&nbsp;Genau. Wir sind Teil der reformierten Kirche, einer öffentlich-rechtlichen Institution mit klaren Gesetzen und Hierarchien. Trotzdem haben wir innerhalb eines Globalbudgets viel Gestaltungsfreiheit. Wir arbeiten agil, orientiert am Modell von Frederic Laloux, was bedeutet, dass wir innerhalb unserer Grenzen flexibel Stellen schaffen oder neue Angebote entwickeln können. Entscheidungen werden in einem internen Beratungsprozess getroffen, in dem alle Betroffenen ihre Meinung äussern dürfen.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie habt ihr das in der Software abgebildet, speziell im DossierManager?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Unsere modulare Softwarelandschaft unterstützt unsere Arbeitsweise gut. Der DossierManager&nbsp;ist ein wichtiger Baustein, aber wir nutzen auch andere Lösungen. Es geht darum, flexible und agile Prozesse zu ermöglichen, ohne alles über eine einzige, starre Plattform abzuwickeln.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Begrenzen euch die technischen Möglichkeiten in eurer Agilität?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Eine modulare Softwarelandschaft kann Herausforderungen mit Schnittstellen mit sich bringen, aber insgesamt fördert sie die Agilität. Eine umfassende, starre Lösung würde uns ausbremsen.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie hast du die Zusammenarbeit mit uns - der agiflex GmbH - erlebt?</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Sehr positiv. Ich schätze den schnellen, persönlichen Kontakt und euer Interesse, den DossierManager&nbsp;weiterzuentwickeln. Ihr seid flexibel und offen für neue Ideen, was super zur Agilität unserer Organisation passt. Zudem hatten wir nie Ausfälle – die Software ist stabil und zuverlässig.</h4><h4><strong>Roger:&nbsp;</strong>Danke für das Feedback! Ich habe es auch geschätzt, dass ihr nicht mit riesigen Anforderungen gekommen seid, sondern euch auf den Kernbereich Beratung konzentriert habt. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!</h4><h4><strong>Andreas:&nbsp;</strong>Vielen Dank, das wünschen wir euch auch!</h4><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#15 mit  Philipp, Schulsozialarbeiter in Alpnach</title>
			<itunes:title>#15 mit  Philipp, Schulsozialarbeiter in Alpnach</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 12:43:44 GMT</pubDate>
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			<title>#14 mit Michael, Teamleiter SSA Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis</title>
			<itunes:title>#14 mit Michael, Teamleiter SSA Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis</itunes:title>
			<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 14:15:13 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h5><strong>Roger:</strong> Heute haben wir den Michael Schnidrig am Start, und du bist vom Wallis. Man hört es auch an deinem Dialekt. Vielleicht stellst du dich gerade vor und erzählst, wie du arbeitest.</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Ja, ich bin der Michael Schnidrig. Ich bin Teamleiter der Schulsozialarbeit Oberwallis und arbeite seit 7 Jahren in diesem Bereich. Wir sind sehr geografisch verteilt, arbeiten in 45 verschiedenen Schulhäusern im ganzen Oberwallis, verteilt auf 12 Schulregionen. Die Schulsozialarbeit gibt es im Oberwallis seit 2011, also jetzt seit 13 Jahren. Es hat ursprünglich mit einem Pilotprojekt begonnen, das die drei grossen Talgemeinden Naters, Brig-Glis und Visp im Jahr 2011 lanciert haben. Nach und nach sind immer mehr Gemeinden dazugekommen, und inzwischen haben 35 Gemeinden Schulsozialarbeit bei uns eingeführt.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und das Angebot wird von den Gemeinden finanziert?</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Jawohl, genau. Die Dienstleistung wird zu 100% von den angeschlossenen Gemeinden finanziert. Wir haben inzwischen auch 11 Mitarbeitende und bieten zusätzlich zwei Ausbildungsplätze an.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viel Prozent vom Oberwallis sind durch die Schulsozialarbeit abgedeckt?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Wenn man es an der Bevölkerung misst, dann decken wir etwa drei Viertel der Oberwalliser Bevölkerung mit Schulsozialarbeit ab.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wie gross ist die kleinste Gemeinde, mit wie vielen Schülerinnen und Schülern?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Das kleinste Schulzentrum, das wir betreuen, besteht aus einer einzigen Klasse. Es gibt tatsächlich Schulzentren, die nur ein oder zwei Klassen haben.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Und wie sieht dort die Schulsozialarbeit aus? Ist die Person einmal in der Woche präsent, oder wie läuft das ab?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Wir versuchen, überall eine gewisse minimale Präsenz sicherzustellen. Wöchentlich ist das oft nicht möglich, aber wir streben an, mindestens alle zwei bis drei Wochen vor Ort zu sein. Das ist das Minimum, das wir als Standard definieren. Es ist sehr wichtig, dass Schulsozialarbeit sichtbar und niederschwellig erreichbar bleibt, auch wenn wir oft sehr mobil unterwegs sind. Es gibt Mitarbeitende, die mit einem 50%-Pensum bis zu neun Schulhäuser gleichzeitig abdecken.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Im Vergleich zu anderen Regionen, wie beispielsweise dem Aargau, wie gestaltet sich das bei euch?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Im Oberwallis sind die Schulstandorte oft in Schulregionen zusammengeschlossen. Das Minimum, das wir anbieten, sind 20% pro Schulregion. Auch die kleinste Schulregion umfasst mehrere Schulhäuser, teilweise in kleinen Gemeinden oder Bergdörfern.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Arbeitest du nur als Stellenleiter, oder bist du auch noch an der Basis aktiv?</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Ich habe das grosse Glück, beides kombinieren zu können. Zusammen mit meiner Stellvertreterin leite ich das Team, aber ich arbeite auch noch zu 50% in der Schulsozialarbeit an der Orientierungsschule in Visp und in Visperterminen, einer kleinen Schule. Das ist für mich sehr wertvoll, weil der direkte Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen das ist, was mich antreibt.</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h5><strong>Roger:</strong> Heute haben wir den Michael Schnidrig am Start, und du bist vom Wallis. Man hört es auch an deinem Dialekt. Vielleicht stellst du dich gerade vor und erzählst, wie du arbeitest.</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Ja, ich bin der Michael Schnidrig. Ich bin Teamleiter der Schulsozialarbeit Oberwallis und arbeite seit 7 Jahren in diesem Bereich. Wir sind sehr geografisch verteilt, arbeiten in 45 verschiedenen Schulhäusern im ganzen Oberwallis, verteilt auf 12 Schulregionen. Die Schulsozialarbeit gibt es im Oberwallis seit 2011, also jetzt seit 13 Jahren. Es hat ursprünglich mit einem Pilotprojekt begonnen, das die drei grossen Talgemeinden Naters, Brig-Glis und Visp im Jahr 2011 lanciert haben. Nach und nach sind immer mehr Gemeinden dazugekommen, und inzwischen haben 35 Gemeinden Schulsozialarbeit bei uns eingeführt.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und das Angebot wird von den Gemeinden finanziert?</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Jawohl, genau. Die Dienstleistung wird zu 100% von den angeschlossenen Gemeinden finanziert. Wir haben inzwischen auch 11 Mitarbeitende und bieten zusätzlich zwei Ausbildungsplätze an.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viel Prozent vom Oberwallis sind durch die Schulsozialarbeit abgedeckt?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Wenn man es an der Bevölkerung misst, dann decken wir etwa drei Viertel der Oberwalliser Bevölkerung mit Schulsozialarbeit ab.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wie gross ist die kleinste Gemeinde, mit wie vielen Schülerinnen und Schülern?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Das kleinste Schulzentrum, das wir betreuen, besteht aus einer einzigen Klasse. Es gibt tatsächlich Schulzentren, die nur ein oder zwei Klassen haben.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Und wie sieht dort die Schulsozialarbeit aus? Ist die Person einmal in der Woche präsent, oder wie läuft das ab?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Wir versuchen, überall eine gewisse minimale Präsenz sicherzustellen. Wöchentlich ist das oft nicht möglich, aber wir streben an, mindestens alle zwei bis drei Wochen vor Ort zu sein. Das ist das Minimum, das wir als Standard definieren. Es ist sehr wichtig, dass Schulsozialarbeit sichtbar und niederschwellig erreichbar bleibt, auch wenn wir oft sehr mobil unterwegs sind. Es gibt Mitarbeitende, die mit einem 50%-Pensum bis zu neun Schulhäuser gleichzeitig abdecken.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Im Vergleich zu anderen Regionen, wie beispielsweise dem Aargau, wie gestaltet sich das bei euch?</h5><h5><strong>Michael:&nbsp;</strong>Im Oberwallis sind die Schulstandorte oft in Schulregionen zusammengeschlossen. Das Minimum, das wir anbieten, sind 20% pro Schulregion. Auch die kleinste Schulregion umfasst mehrere Schulhäuser, teilweise in kleinen Gemeinden oder Bergdörfern.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Arbeitest du nur als Stellenleiter, oder bist du auch noch an der Basis aktiv?</h5><h5><strong>Michael:</strong>&nbsp;Ich habe das grosse Glück, beides kombinieren zu können. Zusammen mit meiner Stellvertreterin leite ich das Team, aber ich arbeite auch noch zu 50% in der Schulsozialarbeit an der Orientierungsschule in Visp und in Visperterminen, einer kleinen Schule. Das ist für mich sehr wertvoll, weil der direkte Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen das ist, was mich antreibt.</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#13 mit Valentin, Bereichsleitung Schulsozialarbeit Windisch</title>
			<itunes:title>#13 mit Valentin, Bereichsleitung Schulsozialarbeit Windisch</itunes:title>
			<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 05:38:37 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wir haben heute Valentin am Start, der für die Schulsozialarbeit Windisch arbeitet. Ist das korrekt, oder nennt ihr euch anders? Was ist deine Rolle in der SSA?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Ich bin die Bereichsleitung bei uns, also zuständig für die Koordination und Organisation des Teams und unserer Angebote.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viele Schüler:innen betreut ihr? Welche Stufen deckt ihr ab? Und wie viele Mitarbeitende habt ihr, und wie hoch ist euer Stellenumfang?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir betreuen rund 900 bis 1000 Schülerinnen und Schüler vom ersten bis dritten Zyklus, wobei der Kindergarten und die erste bis zweite Klasse nur eingeschränkt abgedeckt sind. Unser Stellenumfang beträgt 170%, verteilt auf zwei Mitarbeitende.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Seid ihr damit im kantonalen oder schweizweiten Durchschnitt, oder gibt es Abweichungen?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir bewegen uns innerhalb der Empfehlungen, ja. Mit 170% für etwa 1000 Schülerinnen und Schüler sind wir gut aufgestellt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Warum könnt ihr den Kindergarten und den Zyklus 1 nur eingeschränkt abdecken?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir haben ein reduziertes Angebot in diesen Bereichen, vor allem in Bezug auf präventive Bildungsangebote. In Krisensituationen bieten wir Unterstützung, aber präventive Programme sind dort weniger umfangreich.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Arbeitest du an der Statistik und Auswertung selbst, oder übernimmt das jemand anderes?</h6><h6><strong>Valentin:</strong>&nbsp;Der Jahresbericht ist bei uns aufgeteilt. Ich bin für die Einleitung und die statistischen Auswertungen zuständig, aber wir besprechen die Ergebnisse immer im Team, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie sieht die Verteilung eurer Arbeit aus? Ist der Fokus mehr auf Einzelfallhilfe oder auf Prävention?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Einzelfallberatung, was auch unserem Stellenumfang entspricht. Präventive Arbeit ist wichtig, aber zeitintensiv, daher versuchen wir, einen Ausgleich zu finden.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie handhabt ihr den Übergang von der Primar- zur Oberstufe? Werden die Dossiers übergeben, oder fangen die Oberstufen SSA's von vorne an?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir übergeben Dossiers nur bei grösseren Fällen, bei denen es sinnvoll ist, dass die Arbeit nahtlos weitergeführt wird. In der Regel öffnen wir dann den Fall neu und machen eine mündliche Übergabe, damit das Bild stimmig bleibt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie wichtig ist die Statistik für eure Qualitätsentwicklung?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Es ist nicht die beliebteste Arbeit, aber sie bringt Qualität hinein, weil wir Trends und Entwicklungen erkennen können. Wenn wir z.B. sehen, dass ein Thema wie Absentismus zunimmt, können wir gezielt Massnahmen ergreifen.</h6><h6>Roger:&nbsp;Das klingt nach einer wertvollen Grundlage für eure Arbeit. Vielen Dank, Valentin, dass du uns einen Einblick gegeben hast!</h6><h6><strong>Valentin:</strong>&nbsp;Gerne, danke dir auch!</h6><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wir haben heute Valentin am Start, der für die Schulsozialarbeit Windisch arbeitet. Ist das korrekt, oder nennt ihr euch anders? Was ist deine Rolle in der SSA?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Ich bin die Bereichsleitung bei uns, also zuständig für die Koordination und Organisation des Teams und unserer Angebote.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie viele Schüler:innen betreut ihr? Welche Stufen deckt ihr ab? Und wie viele Mitarbeitende habt ihr, und wie hoch ist euer Stellenumfang?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir betreuen rund 900 bis 1000 Schülerinnen und Schüler vom ersten bis dritten Zyklus, wobei der Kindergarten und die erste bis zweite Klasse nur eingeschränkt abgedeckt sind. Unser Stellenumfang beträgt 170%, verteilt auf zwei Mitarbeitende.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Seid ihr damit im kantonalen oder schweizweiten Durchschnitt, oder gibt es Abweichungen?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir bewegen uns innerhalb der Empfehlungen, ja. Mit 170% für etwa 1000 Schülerinnen und Schüler sind wir gut aufgestellt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Warum könnt ihr den Kindergarten und den Zyklus 1 nur eingeschränkt abdecken?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir haben ein reduziertes Angebot in diesen Bereichen, vor allem in Bezug auf präventive Bildungsangebote. In Krisensituationen bieten wir Unterstützung, aber präventive Programme sind dort weniger umfangreich.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Arbeitest du an der Statistik und Auswertung selbst, oder übernimmt das jemand anderes?</h6><h6><strong>Valentin:</strong>&nbsp;Der Jahresbericht ist bei uns aufgeteilt. Ich bin für die Einleitung und die statistischen Auswertungen zuständig, aber wir besprechen die Ergebnisse immer im Team, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie sieht die Verteilung eurer Arbeit aus? Ist der Fokus mehr auf Einzelfallhilfe oder auf Prävention?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Einzelfallberatung, was auch unserem Stellenumfang entspricht. Präventive Arbeit ist wichtig, aber zeitintensiv, daher versuchen wir, einen Ausgleich zu finden.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie handhabt ihr den Übergang von der Primar- zur Oberstufe? Werden die Dossiers übergeben, oder fangen die Oberstufen SSA's von vorne an?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Wir übergeben Dossiers nur bei grösseren Fällen, bei denen es sinnvoll ist, dass die Arbeit nahtlos weitergeführt wird. In der Regel öffnen wir dann den Fall neu und machen eine mündliche Übergabe, damit das Bild stimmig bleibt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie wichtig ist die Statistik für eure Qualitätsentwicklung?</h6><h6><strong>Valentin:&nbsp;</strong>Es ist nicht die beliebteste Arbeit, aber sie bringt Qualität hinein, weil wir Trends und Entwicklungen erkennen können. Wenn wir z.B. sehen, dass ein Thema wie Absentismus zunimmt, können wir gezielt Massnahmen ergreifen.</h6><h6>Roger:&nbsp;Das klingt nach einer wertvollen Grundlage für eure Arbeit. Vielen Dank, Valentin, dass du uns einen Einblick gegeben hast!</h6><h6><strong>Valentin:</strong>&nbsp;Gerne, danke dir auch!</h6><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#12 mit Stefanie Fachbereichsleitung Regionales Beratungszentrum Rapperswil-Jona</title>
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			<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 15:53:36 GMT</pubDate>
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			<title>#11 mit Rebecca welche als Sozialpädagogin in Schulklassen arbeitet</title>
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			<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 07:35:01 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<p><strong>Rebecca:</strong> Ja, ich bin die Rebekka Juchli, ich arbeite seit 4 Jahren – also jetzt fängt dann das 5. Schuljahr an – in Dietikon als Schulsozialpädagogin. Wir nennen das in Dietikon ISB, das ist die Abkürzung für intensive sozialpädagogische Begleitung. Es ist ein zusätzlich integratives Angebot neben der Schulsozialarbeit, mit einer klaren Abgrenzung und einem hochschwelligen Ansatz. Das heißt, wir arbeiten nur mit einzelnen Kindern zusammen und begleiten diese sehr intensiv über einen längeren Zeitraum, meist 6 bis 9 Monate.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Und als du gestartet hast, gab es diese Stelle schon oder wurde sie frisch eingeführt?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Das wurde ganz frisch eingeführt. Als ich angefangen habe, hatte ich noch den Pilotprojektstatus, das heißt, es wurde zunächst als Projekt ausprobiert, um zu sehen, wie es funktioniert und ob die Stadt Dietikon es behalten möchte. Nach 2 Jahren Erfahrung hat die Stadt dann entschieden, das Angebot beizubehalten und weiterzuentwickeln. Jetzt gibt es das ISB in allen 6 Schulhäusern in Dietikon.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Und wie viele Schülerinnen und Schüler betreut ihr insgesamt?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Wir haben definiert, dass eine 80 %-Stelle während der Schulzeit einer 100 %-Anwesenheit entspricht und man dabei 4 Kinder begleitet. Es ist eine sehr intensive Begleitung, inklusive Klassensettings, Einzelsettings pro Woche und umfangreicher Elternarbeit. Daher kann man gleichzeitig nur 4 Kinder begleiten.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Wie grenzt ihr euch zur Heilpädagogik ab?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> In Dietikon ist klar definiert, dass Kinder mit ISR-Status nicht in unser Angebot fallen. Unser Fokus liegt auf Kindern mit Verhaltensproblemen, während die Heilpädagogik sich mehr auf kognitive und schulstoffbezogene Schwierigkeiten konzentriert. Wir arbeiten zusammen und sprechen uns gut ab, um Überschneidungen zu vermeiden. Unser Fokus liegt auf dem Verhalten, während die Heilpädagogik eher kognitive Aspekte abdeckt.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Früher hätte man diese Kinder wohl in speziellen Schulen untergebracht. Wie rechtfertigt ihr diese intensiven Begleitungen vor der Politik?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> In jedem Schulhaus gibt es eine 80 %-Stelle, außer in einer kleineren Tagesschule mit einer 40 %-Stelle. Das Ziel ist es, Sonderschulungen und Platzierungen zu verhindern, indem wir die Kinder integrieren. Die Begleitung dauert 6 bis 9 Monate, um Fortschritte zu erzielen und eine stabile Beziehung aufzubauen. Die Stadt Dietikon hat evaluiert und festgestellt, dass es kosteneffizienter ist, die Kinder zu integrieren.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Erzähl doch mal, wie läuft das praktisch ab? Kannst du einen Best-Practice-Fall schildern?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Es handelt sich immer um Kinder mit langanhaltenden Verhaltensauffälligkeiten, bei denen die Lehrperson an ihre Grenzen kommt. Die Schulsozialarbeit muss involviert sein und die Eltern müssen kooperieren. Wir führen viele Elterngespräche und Hausbesuche durch, um das System zu unterstützen. Oft finden sich auch zu Hause Optimierungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit und der Vertrauensaufbau mit den Eltern sind entscheidend. Ein Beispiel wäre ein Kind, das durch mehr Struktur zu Hause ruhiger in die Schule kommt und so auch dort besser zurechtkommt.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Wie viele Kinder habt ihr bisher insgesamt begleitet... <a href="https://www.info.dossier-manager.com/blog/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier geht es weiter</a></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<p><strong>Rebecca:</strong> Ja, ich bin die Rebekka Juchli, ich arbeite seit 4 Jahren – also jetzt fängt dann das 5. Schuljahr an – in Dietikon als Schulsozialpädagogin. Wir nennen das in Dietikon ISB, das ist die Abkürzung für intensive sozialpädagogische Begleitung. Es ist ein zusätzlich integratives Angebot neben der Schulsozialarbeit, mit einer klaren Abgrenzung und einem hochschwelligen Ansatz. Das heißt, wir arbeiten nur mit einzelnen Kindern zusammen und begleiten diese sehr intensiv über einen längeren Zeitraum, meist 6 bis 9 Monate.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Und als du gestartet hast, gab es diese Stelle schon oder wurde sie frisch eingeführt?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Das wurde ganz frisch eingeführt. Als ich angefangen habe, hatte ich noch den Pilotprojektstatus, das heißt, es wurde zunächst als Projekt ausprobiert, um zu sehen, wie es funktioniert und ob die Stadt Dietikon es behalten möchte. Nach 2 Jahren Erfahrung hat die Stadt dann entschieden, das Angebot beizubehalten und weiterzuentwickeln. Jetzt gibt es das ISB in allen 6 Schulhäusern in Dietikon.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Und wie viele Schülerinnen und Schüler betreut ihr insgesamt?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Wir haben definiert, dass eine 80 %-Stelle während der Schulzeit einer 100 %-Anwesenheit entspricht und man dabei 4 Kinder begleitet. Es ist eine sehr intensive Begleitung, inklusive Klassensettings, Einzelsettings pro Woche und umfangreicher Elternarbeit. Daher kann man gleichzeitig nur 4 Kinder begleiten.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Wie grenzt ihr euch zur Heilpädagogik ab?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> In Dietikon ist klar definiert, dass Kinder mit ISR-Status nicht in unser Angebot fallen. Unser Fokus liegt auf Kindern mit Verhaltensproblemen, während die Heilpädagogik sich mehr auf kognitive und schulstoffbezogene Schwierigkeiten konzentriert. Wir arbeiten zusammen und sprechen uns gut ab, um Überschneidungen zu vermeiden. Unser Fokus liegt auf dem Verhalten, während die Heilpädagogik eher kognitive Aspekte abdeckt.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Früher hätte man diese Kinder wohl in speziellen Schulen untergebracht. Wie rechtfertigt ihr diese intensiven Begleitungen vor der Politik?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> In jedem Schulhaus gibt es eine 80 %-Stelle, außer in einer kleineren Tagesschule mit einer 40 %-Stelle. Das Ziel ist es, Sonderschulungen und Platzierungen zu verhindern, indem wir die Kinder integrieren. Die Begleitung dauert 6 bis 9 Monate, um Fortschritte zu erzielen und eine stabile Beziehung aufzubauen. Die Stadt Dietikon hat evaluiert und festgestellt, dass es kosteneffizienter ist, die Kinder zu integrieren.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Erzähl doch mal, wie läuft das praktisch ab? Kannst du einen Best-Practice-Fall schildern?</p><br><p><strong>Rebecca:</strong> Es handelt sich immer um Kinder mit langanhaltenden Verhaltensauffälligkeiten, bei denen die Lehrperson an ihre Grenzen kommt. Die Schulsozialarbeit muss involviert sein und die Eltern müssen kooperieren. Wir führen viele Elterngespräche und Hausbesuche durch, um das System zu unterstützen. Oft finden sich auch zu Hause Optimierungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit und der Vertrauensaufbau mit den Eltern sind entscheidend. Ein Beispiel wäre ein Kind, das durch mehr Struktur zu Hause ruhiger in die Schule kommt und so auch dort besser zurechtkommt.</p><br><p><strong>Roger:</strong> Wie viele Kinder habt ihr bisher insgesamt begleitet... <a href="https://www.info.dossier-manager.com/blog/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier geht es weiter</a></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#10 mit Cosima von der Kinder- und Jugendarbeit Regio Kerzers</title>
			<itunes:title>#10 mit Cosima von der Kinder- und Jugendarbeit Regio Kerzers</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 10:35:27 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<p><strong>Cosima</strong>: Ja, ich bin Cosima Oesch, ich bin soziokulturelle Animatorin. Ich arbeite seit 17, bald 18 Jahren hier in Kerzers in der Jugendarbeit Regio Kerzers. Wir sind für 7 Gemeinden zuständig und machen Angebote für 6- bis 25-Jährige. Und, (...) ja, ich bin einfach sehr begeistert von meiner Arbeit.</p><p><strong>Roger</strong>: Das merkt man auch! Was würdest du sagen, hat sich in diesen vielen Jahren, in denen du jetzt tätig bist, verändert?</p><p><strong>Cosima</strong>: Ja, als ich angefangen habe, waren überall die Jugendräume und Jugendtreffs das Kerngeschäft. Das ist sicher das Kerngeschäft geblieben, aber in der Zwischenzeit hat sich viel Neues dazu entwickelt. Als wir angefangen haben, war es ein Oberstufentreff, und mit der Zeit haben wir gemerkt, dass es gut ist, schon mit den Kindern anzufangen. Da haben wir den Spielnachmittag eingeführt. Dann haben wir erkannt, dass es auch für 16 Plus gut ist, Angebote zu haben. So haben wir ein Jugendcafé für die Oberstufe und ein Jung Kafé 16 Plus, wo wir bis 25-Jährige einladen, mit ihnen kochen, spielen und über schwierige Themen sprechen. Dazu kamen intergenerationelle Angebote, bei denen wir für die ganze Bevölkerung etwas machen, wie eine Disco on Ice, eine Poolparty oder ein Spielcafé, zu dem wir auch Institutionen und Familien einladen. So bieten wir einmal im Monat etwas für alle an.</p><p><strong>Roger</strong>: Ab wann kann man denn teilnehmen? Ab welchem Alter?</p><p><strong>Cosima</strong>: Offiziell im Kanton Bern ab 6 Jahren. Wir fangen aber schon etwas früher an, je nach Reife der Kinder und ob sie Freude haben und alleine kommen und gehen können. Unsere Angebote sind wirklich offen.</p><p><strong>Roger</strong>: Ihr nennt das dann ein soziokulturelles Angebot und nicht Jugendarbeit, weil es früher anfängt? Im Kanton Aargau lädt man beispielsweise die Sechstklässler ein, um den Treff anzuschauen. Wie sieht das bei euch aus, wenn ihr schon ab dem zweiten Kindergartenjahr Angebote macht? Das ist ja ein anderes Angebot als für die Oberstufe, oder?</p><p><strong>Cosima</strong>: Ja, das ist vielleicht schwer vorzustellen, aber wir haben verschiedene Räumlichkeiten. Am Anfang hatten wir nur den Jugendtreff, vor allem für die Oberstufe, der in einer Zivilschutzanlage mit Graffitis und ohne Licht war. Das war nicht ideal für Kindergeburtstage oder die jüngere Zielgruppe. Mit der Zeit hat uns der Kanton, insbesondere Kerzers, das im Kanton Freiburg liegt, aber auch Gemeinden aus dem Kanton Bern umfasst, Auflagen gegeben, Angebote ab 6 Jahren zu machen. So entstanden die Kindernachmittage, die wir zuerst draußen gemacht haben. Mittlerweile haben wir ein Kinder- und Jugendhaus mit einer Werkstatt, einem Malraum und einem Café, wo wir kindergerechte Angebote machen können.</p><p><strong>Roger</strong>: Wie gestaltet sich das Thema Jahresbericht bei euch? Ihr arbeitet mit sieben verschiedenen Gemeinden zusammen. Was haben die für Ansprüche?</p><p><strong>Cosima</strong>: Zahlen sind extrem wichtig, weil Laien schwer abschätzen können, ob ein Angebot gut läuft oder nicht. Zahlen und quantitative Daten sind hilfreich, auch für uns selbst. Wir erfassen nach jeder Veranstaltung, wer da war, anonymisieren die Daten und erstellen Statistiken. Wir können so Aussagen machen, welche Altersgruppen gut vertreten sind und welche weniger. Diese Daten helfen uns auch bei politischen Argumentationen und Abstimmungen im Gemeinderat.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<p><strong>Cosima</strong>: Ja, ich bin Cosima Oesch, ich bin soziokulturelle Animatorin. Ich arbeite seit 17, bald 18 Jahren hier in Kerzers in der Jugendarbeit Regio Kerzers. Wir sind für 7 Gemeinden zuständig und machen Angebote für 6- bis 25-Jährige. Und, (...) ja, ich bin einfach sehr begeistert von meiner Arbeit.</p><p><strong>Roger</strong>: Das merkt man auch! Was würdest du sagen, hat sich in diesen vielen Jahren, in denen du jetzt tätig bist, verändert?</p><p><strong>Cosima</strong>: Ja, als ich angefangen habe, waren überall die Jugendräume und Jugendtreffs das Kerngeschäft. Das ist sicher das Kerngeschäft geblieben, aber in der Zwischenzeit hat sich viel Neues dazu entwickelt. Als wir angefangen haben, war es ein Oberstufentreff, und mit der Zeit haben wir gemerkt, dass es gut ist, schon mit den Kindern anzufangen. Da haben wir den Spielnachmittag eingeführt. Dann haben wir erkannt, dass es auch für 16 Plus gut ist, Angebote zu haben. So haben wir ein Jugendcafé für die Oberstufe und ein Jung Kafé 16 Plus, wo wir bis 25-Jährige einladen, mit ihnen kochen, spielen und über schwierige Themen sprechen. Dazu kamen intergenerationelle Angebote, bei denen wir für die ganze Bevölkerung etwas machen, wie eine Disco on Ice, eine Poolparty oder ein Spielcafé, zu dem wir auch Institutionen und Familien einladen. So bieten wir einmal im Monat etwas für alle an.</p><p><strong>Roger</strong>: Ab wann kann man denn teilnehmen? Ab welchem Alter?</p><p><strong>Cosima</strong>: Offiziell im Kanton Bern ab 6 Jahren. Wir fangen aber schon etwas früher an, je nach Reife der Kinder und ob sie Freude haben und alleine kommen und gehen können. Unsere Angebote sind wirklich offen.</p><p><strong>Roger</strong>: Ihr nennt das dann ein soziokulturelles Angebot und nicht Jugendarbeit, weil es früher anfängt? Im Kanton Aargau lädt man beispielsweise die Sechstklässler ein, um den Treff anzuschauen. Wie sieht das bei euch aus, wenn ihr schon ab dem zweiten Kindergartenjahr Angebote macht? Das ist ja ein anderes Angebot als für die Oberstufe, oder?</p><p><strong>Cosima</strong>: Ja, das ist vielleicht schwer vorzustellen, aber wir haben verschiedene Räumlichkeiten. Am Anfang hatten wir nur den Jugendtreff, vor allem für die Oberstufe, der in einer Zivilschutzanlage mit Graffitis und ohne Licht war. Das war nicht ideal für Kindergeburtstage oder die jüngere Zielgruppe. Mit der Zeit hat uns der Kanton, insbesondere Kerzers, das im Kanton Freiburg liegt, aber auch Gemeinden aus dem Kanton Bern umfasst, Auflagen gegeben, Angebote ab 6 Jahren zu machen. So entstanden die Kindernachmittage, die wir zuerst draußen gemacht haben. Mittlerweile haben wir ein Kinder- und Jugendhaus mit einer Werkstatt, einem Malraum und einem Café, wo wir kindergerechte Angebote machen können.</p><p><strong>Roger</strong>: Wie gestaltet sich das Thema Jahresbericht bei euch? Ihr arbeitet mit sieben verschiedenen Gemeinden zusammen. Was haben die für Ansprüche?</p><p><strong>Cosima</strong>: Zahlen sind extrem wichtig, weil Laien schwer abschätzen können, ob ein Angebot gut läuft oder nicht. Zahlen und quantitative Daten sind hilfreich, auch für uns selbst. Wir erfassen nach jeder Veranstaltung, wer da war, anonymisieren die Daten und erstellen Statistiken. Wir können so Aussagen machen, welche Altersgruppen gut vertreten sind und welche weniger. Diese Daten helfen uns auch bei politischen Argumentationen und Abstimmungen im Gemeinderat.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#9 mit Barbara, Fachleiterin für Gewaltprävention und Sicherheit beim Kanton Zürich</title>
			<itunes:title>#9 mit Barbara, Fachleiterin für Gewaltprävention und Sicherheit beim Kanton Zürich</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 07:08:36 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h5><strong>Roger</strong>: Hallo Barbara, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Kannst du dich bitte kurz vorstellen?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Mein Name ist Barbara HuwIler. Ich arbeite am Amt für Mittelschule und Berufsbildung, das zur Bildungsdirektion gehört. Das Amt ist für die Sekundarstufe II zuständig, also Gymnasien und Berufsfachschulen. Meine Funktion dort ist Fachleiterin für Gewaltprävention und Sicherheit. Ich berate vor allem Rektorinnen und Rektoren bei Gewaltvorfällen an ihren Schulen und helfe bei der Entwicklung von Sicherheitskonzepten.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Und das ist im Kanton Zürich, richtig? Du hast vorhin erwähnt, dass diese Stelle neu ist. Gibt es mehr Konflikte an den Gymnasien?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Ja, diese Stelle gibt es erst seit ich am Amt für Mittelschul- und Berufsbildung tätig bin. Der Bereich Prävention und Sicherheit wurde etwas aufgeteilt. Es gibt jemanden für Gesundheitsprävention und ich bin für Gewaltprävention zuständig. Es ist eine leichte Zunahme an Konflikten feststellbar, was ich vor allem auf die geopolitische Lage in der Welt zurückführe. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist gestiegen, auch in den Schulen. Ich begleite und unterstütze die Schulen bei der Erstellung ihrer Sicherheitskonzepte und in der Beratung, um präventiv tätig zu sein.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Ihr seid im Kanton Zürich Vorreiter in Sachen Schulsozialarbeit an Gymnasien. Wie sieht es dort aus?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Ja, das ist eine spannende Aufgabe. Wir möchten eine flächendeckende Einführung von Schulsozialarbeit auf der gesamten Sekundarstufe II, also nicht nur in den Gymnasien, sondern auch in den Berufsfachschulen. Das Geschäft hängt noch im Kantonsrat und wir warten gespannt auf grünes Licht. Im Moment haben wir acht Pilotschulen, an denen Schulsozialarbeit installiert ist, und wir machen sehr gute Erfahrungen.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Kannst du das etwas konkreter machen? Wie macht ihr die Wirkung der Schulsozialarbeit sichtbar?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Schulsozialarbeit bringt eine neue Perspektive in die Schulen, die anders funktionieren als Volksschulen. Es ist nicht einfach in der Umsetzung, weil es das Fachlehrersystem gibt, bei dem nach jeder Lektion die Lehrperson wechselt. Trotzdem sind die Zahlen der Schüler, die die Schulsozialarbeit aufsuchen, seit Einführung in den Pilot-Schulen stark gestiegen. Es ist vor allem Fallberatung, aber auch Projekte und Präventionstage werden durchgeführt.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Wie sieht die Themenverteilung bei den Beratungen aus?</h5><h5>Barbara: Wir nutzen die ssa-app zur Falldokumentation, die sehr individuell und strategisch wertvoll ist. Die grosen Themen sind vor allem Leistungs- und Prüfungsdruck sowie psychische Gesundheit, inklusive Depressionen und Ängsten. Diese beiden Themen sind besonders häufig.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Arbeitet ihr auch mit Eltern zusammen oder eher weniger?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Elternarbeit ist weniger häufig, weil die Altersspanne der Schüler von 13 bis 20 Jahren reicht. Viel wichtiger ist die Vernetzung mit Fachstellen, da die Fälle oft sehr komplex sind und richtig triagiert werden müssen.</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h5><strong>Roger</strong>: Hallo Barbara, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Kannst du dich bitte kurz vorstellen?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Mein Name ist Barbara HuwIler. Ich arbeite am Amt für Mittelschule und Berufsbildung, das zur Bildungsdirektion gehört. Das Amt ist für die Sekundarstufe II zuständig, also Gymnasien und Berufsfachschulen. Meine Funktion dort ist Fachleiterin für Gewaltprävention und Sicherheit. Ich berate vor allem Rektorinnen und Rektoren bei Gewaltvorfällen an ihren Schulen und helfe bei der Entwicklung von Sicherheitskonzepten.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Und das ist im Kanton Zürich, richtig? Du hast vorhin erwähnt, dass diese Stelle neu ist. Gibt es mehr Konflikte an den Gymnasien?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Ja, diese Stelle gibt es erst seit ich am Amt für Mittelschul- und Berufsbildung tätig bin. Der Bereich Prävention und Sicherheit wurde etwas aufgeteilt. Es gibt jemanden für Gesundheitsprävention und ich bin für Gewaltprävention zuständig. Es ist eine leichte Zunahme an Konflikten feststellbar, was ich vor allem auf die geopolitische Lage in der Welt zurückführe. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist gestiegen, auch in den Schulen. Ich begleite und unterstütze die Schulen bei der Erstellung ihrer Sicherheitskonzepte und in der Beratung, um präventiv tätig zu sein.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Ihr seid im Kanton Zürich Vorreiter in Sachen Schulsozialarbeit an Gymnasien. Wie sieht es dort aus?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Ja, das ist eine spannende Aufgabe. Wir möchten eine flächendeckende Einführung von Schulsozialarbeit auf der gesamten Sekundarstufe II, also nicht nur in den Gymnasien, sondern auch in den Berufsfachschulen. Das Geschäft hängt noch im Kantonsrat und wir warten gespannt auf grünes Licht. Im Moment haben wir acht Pilotschulen, an denen Schulsozialarbeit installiert ist, und wir machen sehr gute Erfahrungen.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Kannst du das etwas konkreter machen? Wie macht ihr die Wirkung der Schulsozialarbeit sichtbar?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Schulsozialarbeit bringt eine neue Perspektive in die Schulen, die anders funktionieren als Volksschulen. Es ist nicht einfach in der Umsetzung, weil es das Fachlehrersystem gibt, bei dem nach jeder Lektion die Lehrperson wechselt. Trotzdem sind die Zahlen der Schüler, die die Schulsozialarbeit aufsuchen, seit Einführung in den Pilot-Schulen stark gestiegen. Es ist vor allem Fallberatung, aber auch Projekte und Präventionstage werden durchgeführt.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Wie sieht die Themenverteilung bei den Beratungen aus?</h5><h5>Barbara: Wir nutzen die ssa-app zur Falldokumentation, die sehr individuell und strategisch wertvoll ist. Die grosen Themen sind vor allem Leistungs- und Prüfungsdruck sowie psychische Gesundheit, inklusive Depressionen und Ängsten. Diese beiden Themen sind besonders häufig.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Arbeitet ihr auch mit Eltern zusammen oder eher weniger?</h5><h5><strong>Barbara: </strong>Elternarbeit ist weniger häufig, weil die Altersspanne der Schüler von 13 bis 20 Jahren reicht. Viel wichtiger ist die Vernetzung mit Fachstellen, da die Fälle oft sehr komplex sind und richtig triagiert werden müssen.</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#8 mit Anna über ihre Arbeit in der Privatschule</title>
			<itunes:title>#8 mit Anna über ihre Arbeit in der Privatschule</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 07:50:40 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h5><strong>Roger: </strong>Herzlich willkommen, heute ist die Anna am Start und du stellst dich gerade selbst vor.</h5><h5><strong>Anna:</strong> Ich bin Anna Gerber, arbeite in der Schulsozialarbeit im Campus Muristalden, einer Privatschule, und bin seit Februar 2022 für Zyklus 3 zuständig.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Wie kommt es, dass eine Privatschule Schulsozialarbeit einführt?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Auch in einer Privatschule gibt es einen grossen Bedarf an Begleitung für Jugendliche mit psychosozialen Problemen. Das hat sich bei uns neu entwickelt. Ich habe diese Stelle hier aufgebaut, und wir konnten diesen Frühling im März noch aufstocken für die Mittel- und Basisstufe. Denn Probleme bestehen unabhängig davon, ob die Eltern zahlen können oder nicht.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Das heisst, du wirst eigentlich komplett von den Eltern finanziert?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ja, genau. Die Eltern zahlen das Schulgeld, und daraus wird auch mein Lohn finanziert, ebenso wie der der Lehrpersonen. Wie das genau im Detail abläuft, kann ich aber nicht genau sagen.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Bist du auch im Austausch mit öffentlichen Schulen? Welche Unterschiede merkst du?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Unterschiede sind schwierig zu benennen. Wir sind keiner Fachstelle angegliedert, sondern eine Stabsstelle, die sich der Schulleitung unterordnet. Das hat viele Vorteile, aber bringt auch einige Komplikationen mit sich.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Machst du einen Jahresbericht und wem bist du rechenschaftspflichtig?</h5><h5><strong>Anna:</strong> Ich mache einen Jahresbericht, obwohl es nicht verlangt wird. Er hilft uns, Prozentstellen zu erhöhen. Ich bin eigentlich niemandem rechenschaftspflichtig und erfasse meine Arbeitszeit nur für mich selbst. Der Jahresbericht geht an die Schulleitung, die ihn zu schätzen weiss.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Bist du der Schulleitung unterstellt oder gibt es einen Verwaltungsrat?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Es gibt einen Verwaltungsrat und eine Direktorin. Die Privatschule ist in Volksschule, Gymnasium und heilpädagogische Integrationsklassen (HIK) unterteilt. Ich bin für die Volksschule zuständig und der Schulleitung der Volksschule direkt unterstellt.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Für wie viele Schülerinnen und Schüler bist du zuständig?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ich bin für etwa 250 Schülerinnen und Schüler zuständig, von der Basisstufe bis zur Oberstufe. Mit 40% Stellenumfang betreue ich 9 Klassen und bin dadurch auch viel in den Klassen selbst präsent, weniger in der Einzelfallhilfe.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Wie teilt sich deine Arbeit auf, ungefähr?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ungefähr ein Drittel meiner Zeit bin ich in den Klassen, ein Drittel in der Einzelfallhilfe und ein Drittel in der Beratung der Lehrpersonen. Gruppengespräche gibt es selten, eher bei grossen Konflikten.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Merkst du einen Unterschied in der Zusammenarbeit mit Lehrpersonen zwischen öffentlichen und privaten Schulen?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ich habe bisher nur in einer Sonderschule und jetzt in einer Privatschule gearbeitet. Das Kollegium hier ist sehr offen und arbeitet gerne zusammen, was ich sehr schätze. Es gibt natürlich auch einzelne Lehrpersonen, die lieber selbst schauen, aber insgesamt ist die Zusammenarbeit sehr gut.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Vielen Dank für den Einblick in deine besondere SSA-Stelle. Ich wünsche dir eine gute Zeit.</h5><h5><br></h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h5><strong>Roger: </strong>Herzlich willkommen, heute ist die Anna am Start und du stellst dich gerade selbst vor.</h5><h5><strong>Anna:</strong> Ich bin Anna Gerber, arbeite in der Schulsozialarbeit im Campus Muristalden, einer Privatschule, und bin seit Februar 2022 für Zyklus 3 zuständig.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Wie kommt es, dass eine Privatschule Schulsozialarbeit einführt?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Auch in einer Privatschule gibt es einen grossen Bedarf an Begleitung für Jugendliche mit psychosozialen Problemen. Das hat sich bei uns neu entwickelt. Ich habe diese Stelle hier aufgebaut, und wir konnten diesen Frühling im März noch aufstocken für die Mittel- und Basisstufe. Denn Probleme bestehen unabhängig davon, ob die Eltern zahlen können oder nicht.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Das heisst, du wirst eigentlich komplett von den Eltern finanziert?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ja, genau. Die Eltern zahlen das Schulgeld, und daraus wird auch mein Lohn finanziert, ebenso wie der der Lehrpersonen. Wie das genau im Detail abläuft, kann ich aber nicht genau sagen.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Bist du auch im Austausch mit öffentlichen Schulen? Welche Unterschiede merkst du?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Unterschiede sind schwierig zu benennen. Wir sind keiner Fachstelle angegliedert, sondern eine Stabsstelle, die sich der Schulleitung unterordnet. Das hat viele Vorteile, aber bringt auch einige Komplikationen mit sich.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Machst du einen Jahresbericht und wem bist du rechenschaftspflichtig?</h5><h5><strong>Anna:</strong> Ich mache einen Jahresbericht, obwohl es nicht verlangt wird. Er hilft uns, Prozentstellen zu erhöhen. Ich bin eigentlich niemandem rechenschaftspflichtig und erfasse meine Arbeitszeit nur für mich selbst. Der Jahresbericht geht an die Schulleitung, die ihn zu schätzen weiss.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Bist du der Schulleitung unterstellt oder gibt es einen Verwaltungsrat?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Es gibt einen Verwaltungsrat und eine Direktorin. Die Privatschule ist in Volksschule, Gymnasium und heilpädagogische Integrationsklassen (HIK) unterteilt. Ich bin für die Volksschule zuständig und der Schulleitung der Volksschule direkt unterstellt.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Für wie viele Schülerinnen und Schüler bist du zuständig?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ich bin für etwa 250 Schülerinnen und Schüler zuständig, von der Basisstufe bis zur Oberstufe. Mit 40% Stellenumfang betreue ich 9 Klassen und bin dadurch auch viel in den Klassen selbst präsent, weniger in der Einzelfallhilfe.</h5><h5><strong>Roger: </strong>Wie teilt sich deine Arbeit auf, ungefähr?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ungefähr ein Drittel meiner Zeit bin ich in den Klassen, ein Drittel in der Einzelfallhilfe und ein Drittel in der Beratung der Lehrpersonen. Gruppengespräche gibt es selten, eher bei grossen Konflikten.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Merkst du einen Unterschied in der Zusammenarbeit mit Lehrpersonen zwischen öffentlichen und privaten Schulen?</h5><h5><strong>Anna: </strong>Ich habe bisher nur in einer Sonderschule und jetzt in einer Privatschule gearbeitet. Das Kollegium hier ist sehr offen und arbeitet gerne zusammen, was ich sehr schätze. Es gibt natürlich auch einzelne Lehrpersonen, die lieber selbst schauen, aber insgesamt ist die Zusammenarbeit sehr gut.</h5><h5><strong>Roger:</strong> Vielen Dank für den Einblick in deine besondere SSA-Stelle. Ich wünsche dir eine gute Zeit.</h5><h5><br></h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#7 mit Daniela seit 17 Jahren beim schulsozialdienst.ch</title>
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			<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 07:51:42 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Heute ist Daniela vom <a href="http://schulsozialdienst.ch" rel="noopener noreferrer" target="_blank">schulsozialdienst.ch</a> am Start. Daniela, vielleicht könntest du dich mal als Person vorstellen und auch eure Organisation.</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Ja, gern. Ich bin Daniela Dietrich. Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit 18 Jahren beim Schulsozialdienst, davon seit 12 Jahren als Stellenleitung. Neben meiner Leitungsfunktion arbeite ich immer noch ein wenig direkt als Schulsozialarbeiterin in keinem Augst für Kinder, allerdings nicht in der Oberstufe.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und wie viele Mitarbeitende habt ihr beim <a href="http://schulsozialdienst.ch" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><u>schulsozialdienst.ch</u></a>?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Ja, das ist ganz interessant. Als ich vor 18 Jahren angefangen habe, waren wir zu fünft. Heute sind wir mit Praktikanten etwa 20 Leute. Wir betreuen momentan etwa 35 Standorte im Fricktal, also im oberen und unteren Fricktal sowie in den Bezirken Rheinfelden, Laufenburg und einem Teil des Bezirks Brugg.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und trefft ihr euch dann in einem grossen Team mit 20 Personen, oder gibt es Unterteams?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das sind wir noch am Strukturieren. Wir haben einmal im Monat eine Teamsitzung und entweder eine Supervision oder eine Intervision. Natürlich sind nie alle dabei, da wir viele Teilzeitangestellte haben. Wir arbeiten in Regionalgruppen und in Fachstellen zusammen. Zum Beispiel hat Laufenburg eine andere Familien- und Jugendberatung als Rheinfelden, wo es die Fachstelle für persönliche Beratung gibt. So gibt es Untergruppen, die in verschiedenen Fachgremien vertreten sind.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Ihr seid ja schon lange dabei mit dem ssa-app zu arbeiten und erfasst eure Arbeitszeit darüber. Was habt ihr da für Erkenntnisse?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Wir müssen jedes Jahr einen Jahresbericht für jede Schule und Gemeinde erstellen. Dafür sind die Daten aus dem ssa-app sehr hilfreich. Mein Kollege ist für die Auswertungen zuständig, aber auch ich kann die Berichte relativ einfach erstellen. Die Gemeinden wollen sehen, wie viele Fälle wir betreuen und was die aktuellen Trends sind. Das dokumentieren wir mit den Statistiken.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Finden die Mitarbeiter es mühsam, die ganze Arbeitszeit einzutragen?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Klar, es ist nicht immer angenehm, aber wir haben keine Beschwerden im Team. Früher hatten wir eine andere, kompliziertere Software, da gab es mehr Widerstand. Das ssa-app ist einfacher aufgebaut, sodass jeder es schnell lernen kann.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Müssen die Mitarbeiter auch Journaleinträge machen?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das ist jedem selbst überlassen. Bei schwierigen Fällen legen wir das nahe, aber es gibt auch Kollegen, die sich handschriftliche Notizen machen. Viele nutzen jedoch das Journal, um später nachzusehen, was sie gemacht haben.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Ihr nutzt das ssa-app also, wie es gedacht ist, und erfasst die gesamte Arbeitszeit. Das ermöglicht saubere Daten und erleichtert die quantitative Auswertung. Wie läuft das mit der Jahresarbeitszeit, wenn mehrere Mitarbeiter an einer Schule tätig sind?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das klappt gut. Wir haben häufig Standortwechsel und neue Leute, aber die Übergabe funktioniert reibungslos. Wir können die Arbeitszeit über das ssa-app erfassen und entsprechend anpassen.</h5><h5><br></h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Heute ist Daniela vom <a href="http://schulsozialdienst.ch" rel="noopener noreferrer" target="_blank">schulsozialdienst.ch</a> am Start. Daniela, vielleicht könntest du dich mal als Person vorstellen und auch eure Organisation.</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Ja, gern. Ich bin Daniela Dietrich. Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit 18 Jahren beim Schulsozialdienst, davon seit 12 Jahren als Stellenleitung. Neben meiner Leitungsfunktion arbeite ich immer noch ein wenig direkt als Schulsozialarbeiterin in keinem Augst für Kinder, allerdings nicht in der Oberstufe.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und wie viele Mitarbeitende habt ihr beim <a href="http://schulsozialdienst.ch" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><u>schulsozialdienst.ch</u></a>?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Ja, das ist ganz interessant. Als ich vor 18 Jahren angefangen habe, waren wir zu fünft. Heute sind wir mit Praktikanten etwa 20 Leute. Wir betreuen momentan etwa 35 Standorte im Fricktal, also im oberen und unteren Fricktal sowie in den Bezirken Rheinfelden, Laufenburg und einem Teil des Bezirks Brugg.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und trefft ihr euch dann in einem grossen Team mit 20 Personen, oder gibt es Unterteams?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das sind wir noch am Strukturieren. Wir haben einmal im Monat eine Teamsitzung und entweder eine Supervision oder eine Intervision. Natürlich sind nie alle dabei, da wir viele Teilzeitangestellte haben. Wir arbeiten in Regionalgruppen und in Fachstellen zusammen. Zum Beispiel hat Laufenburg eine andere Familien- und Jugendberatung als Rheinfelden, wo es die Fachstelle für persönliche Beratung gibt. So gibt es Untergruppen, die in verschiedenen Fachgremien vertreten sind.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Ihr seid ja schon lange dabei mit dem ssa-app zu arbeiten und erfasst eure Arbeitszeit darüber. Was habt ihr da für Erkenntnisse?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Wir müssen jedes Jahr einen Jahresbericht für jede Schule und Gemeinde erstellen. Dafür sind die Daten aus dem ssa-app sehr hilfreich. Mein Kollege ist für die Auswertungen zuständig, aber auch ich kann die Berichte relativ einfach erstellen. Die Gemeinden wollen sehen, wie viele Fälle wir betreuen und was die aktuellen Trends sind. Das dokumentieren wir mit den Statistiken.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Finden die Mitarbeiter es mühsam, die ganze Arbeitszeit einzutragen?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Klar, es ist nicht immer angenehm, aber wir haben keine Beschwerden im Team. Früher hatten wir eine andere, kompliziertere Software, da gab es mehr Widerstand. Das ssa-app ist einfacher aufgebaut, sodass jeder es schnell lernen kann.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Müssen die Mitarbeiter auch Journaleinträge machen?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das ist jedem selbst überlassen. Bei schwierigen Fällen legen wir das nahe, aber es gibt auch Kollegen, die sich handschriftliche Notizen machen. Viele nutzen jedoch das Journal, um später nachzusehen, was sie gemacht haben.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Ihr nutzt das ssa-app also, wie es gedacht ist, und erfasst die gesamte Arbeitszeit. Das ermöglicht saubere Daten und erleichtert die quantitative Auswertung. Wie läuft das mit der Jahresarbeitszeit, wenn mehrere Mitarbeiter an einer Schule tätig sind?</h5><h5><strong>Daniela:&nbsp;</strong>Das klappt gut. Wir haben häufig Standortwechsel und neue Leute, aber die Übergabe funktioniert reibungslos. Wir können die Arbeitszeit über das ssa-app erfassen und entsprechend anpassen.</h5><h5><br></h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>SSA TALK #6 mit Jürg welcher uns mehr über die Arbeit in Graubünden erzählt</title>
			<itunes:title>SSA TALK #6 mit Jürg welcher uns mehr über die Arbeit in Graubünden erzählt</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 07:37:43 GMT</pubDate>
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			<itunes:subtitle>Wir sprechen mit verschiedenen Anwender:innen im ganzen Land - und ihr bekommt interessante Einblicke in deren Berufsalltag.</itunes:subtitle>
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			<description><![CDATA[<h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Herzlich willkommen, Jürg! Schön, dass du heute hier bist. Könntest du unseren Zuhörern bitte mehr über dich und deine Arbeit erzählen?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Ich bin Jürg und lebe in Graubünden. Meine berufliche Laufbahn führt mich als Bereichsleiter für Schulsozialarbeit im Casa Depuoz im Kanton Graubünden. Vor etwa 10 Jahren haben wir diesen Bereich aufgebaut und kontinuierlich erweitert. Heute beschäftigen wir in der Schulsozialarbeit 10 Mitarbeitende und haben 16 Leistungsvereinbarungen mit Gemeinden, darunter 2 Schulverbände. Neben meiner Tätigkeit hier bin ich seit 11 Jahren in der Casa Depuoz in der Surselva tätig, einer Institution im bündner Oberland mit rund 170 Mitarbeitenden. Mein beruflicher Werdegang begann in der sozialen Arbeit, gefolgt von einer Ausbildung in Psychotherapie und Supervision. Zusätzlich betreibe ich eine eigene Praxis, in der ich Beratungen, Weiterbildungen, Coaching und Supervisionen in der gesamten psychosozialen Palette anbiete.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Du gehörst zu den Pionieren der Schulsozialarbeit in der Schweiz. Kannst du uns mehr darüber erzählen, wie du dieses Feld in Graubünden aufgebaut hast?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Vor 19 Jahren startete ich in Chur mit der Schulsozialarbeit, zu einer Zeit, als diese in anderen Städten Graubündens noch nicht existierte, abgesehen von einem kleinen Pensum auf der Lenzerheide. Wir begannen mit einem 80% Pensum in 2 Schulhäusern und haben dies sukzessive ausgebaut. Es war eine spannende Zeit, in der wir versuchten, die Grundlagen zu schaffen, damit Gemeinden entscheiden konnten, ob sie Schulsozialarbeit benötigen. Heute funktioniert das kooperative Modell gut, bei dem die Schulsozialarbeit unabhängig von der Schule angesiedelt ist, um fachlich neutrale Beratungen zu gewährleisten.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Du hast erwähnt, dass die sozialen Herausforderungen in Graubünden denen in grösseren Städten ähnlich sind, wie zum Beispiel Cybermobbing und häusliche Gewalt. Könntest du dazu mehr sagen?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Ja, absolut. Trotz des oft idealisierten Bildes von Graubünden haben wir mit denselben sozialen Problemen zu kämpfen wie grössere Städte. Cybermobbing, häusliche Gewalt und Trennungen sind auch hier präsent und erfordern unser Eingreifen, oft in enger Zusammenarbeit mit Behörden wie der KESB.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wie hat sich die Schulsozialarbeit im Laufe der Zeit entwickelt, besonders unter dem Einfluss der Digitalisierung?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Die Digitalisierung hat zweifellos unsere Arbeit beeinflusst. Wir sehen einen Trend zu mehr praktischer Unterstützung der Lehrpersonen vor Ort. Wir helfen ihnen, Konflikte eigenständig zu lösen, was nachhaltiger ist und die Zufriedenheit erhöht. Zudem fördern wir Sozialkompetenzen durch Schulungen, die eine positive Haltung gegenüber sozialen Herausforderungen entwickeln.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Das klingt nach einer wichtigen Entwicklung. Gibt es noch weitere Trends oder neue Ansätze, die du in der Schulsozialarbeit beobachtest?</h5><h5><strong>Jürg:</strong>&nbsp;Ein weiterer Trend ist die Integration von Sozialtraining direkt in den Schulalltag, um Schülerinnen und Schüler zu befähigen. Wir organisieren Weiterbildungen, die nicht nur technische Fragen, sondern auch Haltungsfragen in den Fokus rücken. Es geht darum, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln, die die gesamte Schulgemeinschaft stärkt und unterstützt.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Vielen Dank, Jürg, für diesen detaillierten Einblick in deine Arbeit und die Entwicklungen der Schulsozialarbeit in Graubünden. Es war sehr aufschlussreich, dich dabei zu haben!</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Herzlich willkommen, Jürg! Schön, dass du heute hier bist. Könntest du unseren Zuhörern bitte mehr über dich und deine Arbeit erzählen?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Ich bin Jürg und lebe in Graubünden. Meine berufliche Laufbahn führt mich als Bereichsleiter für Schulsozialarbeit im Casa Depuoz im Kanton Graubünden. Vor etwa 10 Jahren haben wir diesen Bereich aufgebaut und kontinuierlich erweitert. Heute beschäftigen wir in der Schulsozialarbeit 10 Mitarbeitende und haben 16 Leistungsvereinbarungen mit Gemeinden, darunter 2 Schulverbände. Neben meiner Tätigkeit hier bin ich seit 11 Jahren in der Casa Depuoz in der Surselva tätig, einer Institution im bündner Oberland mit rund 170 Mitarbeitenden. Mein beruflicher Werdegang begann in der sozialen Arbeit, gefolgt von einer Ausbildung in Psychotherapie und Supervision. Zusätzlich betreibe ich eine eigene Praxis, in der ich Beratungen, Weiterbildungen, Coaching und Supervisionen in der gesamten psychosozialen Palette anbiete.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Du gehörst zu den Pionieren der Schulsozialarbeit in der Schweiz. Kannst du uns mehr darüber erzählen, wie du dieses Feld in Graubünden aufgebaut hast?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Vor 19 Jahren startete ich in Chur mit der Schulsozialarbeit, zu einer Zeit, als diese in anderen Städten Graubündens noch nicht existierte, abgesehen von einem kleinen Pensum auf der Lenzerheide. Wir begannen mit einem 80% Pensum in 2 Schulhäusern und haben dies sukzessive ausgebaut. Es war eine spannende Zeit, in der wir versuchten, die Grundlagen zu schaffen, damit Gemeinden entscheiden konnten, ob sie Schulsozialarbeit benötigen. Heute funktioniert das kooperative Modell gut, bei dem die Schulsozialarbeit unabhängig von der Schule angesiedelt ist, um fachlich neutrale Beratungen zu gewährleisten.</h5><h5><strong>Roger:&nbsp;</strong>Du hast erwähnt, dass die sozialen Herausforderungen in Graubünden denen in grösseren Städten ähnlich sind, wie zum Beispiel Cybermobbing und häusliche Gewalt. Könntest du dazu mehr sagen?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Ja, absolut. Trotz des oft idealisierten Bildes von Graubünden haben wir mit denselben sozialen Problemen zu kämpfen wie grössere Städte. Cybermobbing, häusliche Gewalt und Trennungen sind auch hier präsent und erfordern unser Eingreifen, oft in enger Zusammenarbeit mit Behörden wie der KESB.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Wie hat sich die Schulsozialarbeit im Laufe der Zeit entwickelt, besonders unter dem Einfluss der Digitalisierung?</h5><h5><strong>Jürg:&nbsp;</strong>Die Digitalisierung hat zweifellos unsere Arbeit beeinflusst. Wir sehen einen Trend zu mehr praktischer Unterstützung der Lehrpersonen vor Ort. Wir helfen ihnen, Konflikte eigenständig zu lösen, was nachhaltiger ist und die Zufriedenheit erhöht. Zudem fördern wir Sozialkompetenzen durch Schulungen, die eine positive Haltung gegenüber sozialen Herausforderungen entwickeln.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Das klingt nach einer wichtigen Entwicklung. Gibt es noch weitere Trends oder neue Ansätze, die du in der Schulsozialarbeit beobachtest?</h5><h5><strong>Jürg:</strong>&nbsp;Ein weiterer Trend ist die Integration von Sozialtraining direkt in den Schulalltag, um Schülerinnen und Schüler zu befähigen. Wir organisieren Weiterbildungen, die nicht nur technische Fragen, sondern auch Haltungsfragen in den Fokus rücken. Es geht darum, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln, die die gesamte Schulgemeinschaft stärkt und unterstützt.</h5><h5><strong>Roger:</strong>&nbsp;Vielen Dank, Jürg, für diesen detaillierten Einblick in deine Arbeit und die Entwicklungen der Schulsozialarbeit in Graubünden. Es war sehr aufschlussreich, dich dabei zu haben!</h5><p><br><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>#4 mit Sascha welcher uns mehr über die Situation im Baselland erzählt.</title>
			<itunes:title>#4 mit Sascha welcher uns mehr über die Situation im Baselland erzählt.</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:52:03 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Willkommen zum Interview, Sascha. Schön, dass du hier bist. Erzähl uns doch bitte ein bisschen über die Schulsozialarbeit in Baselland. Wie ist sie organisiert und wie sieht die aktuelle Situation aus?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Danke, Roger. Die Schulsozialarbeit in Baselland ist tatsächlich ein komplexes System. Es gibt einen Unterschied zwischen Ober- und Primarstufe. An allen Sekundarschulen gibt es flächendeckend Schulsozialarbeit, die dem Kanton angegliedert ist. Bei der Primarstufe hingegen ist das individuell und kommunal geregelt, ohne kantonale Verordnung. Es gibt lediglich Empfehlungen, und viele Gemeinden haben sich mittlerweile zusammengeschlossen und einen Verein gegründet. Dieser Verein hat einen Vorstand und fördert den Austausch unter den Schulsozialarbeitenden.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und welche Rolle spielt der Verein konkret? Gibt es regelmässige Treffen oder eine beratende Funktion?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Der Verein hat mehrere Funktionen. Wir haben einen Vorstand aus vier Personen und organisieren zwei fixe Treffen im Jahr, bei denen möglichst viele Schulsozialarbeiter zusammenkommen. Dort gibt es Fachinputs zu verschiedenen Themen, und wir bieten einmal jährlich eine grössere Weiterbildung sowie Intervisionen zur Qualitätssicherung an. Wir stehen auch in engem Kontakt mit dem Kanton, besonders mit dem Vorsitzenden der Schulsozialarbeit an der Oberstufe. Dieser Austausch findet etwa dreimal jährlich statt und wird stetig verbessert. Wenn es im Landrat Abstimmungen oder Vorlagen zur Schulsozialarbeit gibt, werden wir punktuell eingebunden und können Stellungnahmen abgeben.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Sind die Schulsozialarbeiter an der Oberstufe also Kantonsangestellte?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Genau, sie sind beim Amt für Kind, Jugend und Behinderung (AKJB) angestellt.</h6><h6><strong>Roger:</strong>&nbsp;In Baselland gibt es ja auch die Möglichkeit, Sozialpädagogen flächendeckend in die Klassen zu holen. Wie sieht da die Zusammenarbeit aus?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Ja, das ist einzigartig in der Schweiz. Es gibt eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Schulsozialarbeit auf Primar- und Sekundarstufe sowie Sozialpädagogen. Wir haben ein Leitlinienpapier erarbeitet, das an den einzelnen Standorten eingesetzt werden kann, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Diese Zusammenarbeit entwickelt sich ständig weiter.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Betrifft das auch die Oberstufe oder nur die Primarstufe?</h6><h6>Sascha:&nbsp;Das betrifft sowohl Ober- als auch Unterstufe. Jede Gemeinde kann das individuell handhaben. Es gibt eine Pool-Lösung, bei der die Gemeinden entscheiden, wie viel Prozent ihrer Ressourcen sie in die Sozialpädagogik investieren möchten.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie sieht es mit der Schulsozialarbeit auf der Primarstufe in Baselland aus?</h6><h6>Sascha:&nbsp;In Baselland gibt es etwa 71 Schulgemeinden. Davon haben rund 30 Gemeinden Schulsozialarbeit eingeführt, während etwa 40 Gemeinden noch keine haben. Diese Zahlen stammen aus eigenen Recherchen und sind etwa zwei Jahre alt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie zeigst du einer Gemeinde, dass Schulsozialarbeit notwendig ist und Wirkung zeigt?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Das läuft über Statistiken, die zeigen, wie viele Beratungen wir hatten und wie diese zunehmen. Wir haben die Unterstützung der Schulleitungen, die den Bedarf erkennen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst sehen wir auch positive Veränderungen, wie rückläufige Kinderschutzmandate, weil wir präventiv arbeiten und frühzeitig eingreifen können.</h6><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Willkommen zum Interview, Sascha. Schön, dass du hier bist. Erzähl uns doch bitte ein bisschen über die Schulsozialarbeit in Baselland. Wie ist sie organisiert und wie sieht die aktuelle Situation aus?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Danke, Roger. Die Schulsozialarbeit in Baselland ist tatsächlich ein komplexes System. Es gibt einen Unterschied zwischen Ober- und Primarstufe. An allen Sekundarschulen gibt es flächendeckend Schulsozialarbeit, die dem Kanton angegliedert ist. Bei der Primarstufe hingegen ist das individuell und kommunal geregelt, ohne kantonale Verordnung. Es gibt lediglich Empfehlungen, und viele Gemeinden haben sich mittlerweile zusammengeschlossen und einen Verein gegründet. Dieser Verein hat einen Vorstand und fördert den Austausch unter den Schulsozialarbeitenden.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Und welche Rolle spielt der Verein konkret? Gibt es regelmässige Treffen oder eine beratende Funktion?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Der Verein hat mehrere Funktionen. Wir haben einen Vorstand aus vier Personen und organisieren zwei fixe Treffen im Jahr, bei denen möglichst viele Schulsozialarbeiter zusammenkommen. Dort gibt es Fachinputs zu verschiedenen Themen, und wir bieten einmal jährlich eine grössere Weiterbildung sowie Intervisionen zur Qualitätssicherung an. Wir stehen auch in engem Kontakt mit dem Kanton, besonders mit dem Vorsitzenden der Schulsozialarbeit an der Oberstufe. Dieser Austausch findet etwa dreimal jährlich statt und wird stetig verbessert. Wenn es im Landrat Abstimmungen oder Vorlagen zur Schulsozialarbeit gibt, werden wir punktuell eingebunden und können Stellungnahmen abgeben.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Sind die Schulsozialarbeiter an der Oberstufe also Kantonsangestellte?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Genau, sie sind beim Amt für Kind, Jugend und Behinderung (AKJB) angestellt.</h6><h6><strong>Roger:</strong>&nbsp;In Baselland gibt es ja auch die Möglichkeit, Sozialpädagogen flächendeckend in die Klassen zu holen. Wie sieht da die Zusammenarbeit aus?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Ja, das ist einzigartig in der Schweiz. Es gibt eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Schulsozialarbeit auf Primar- und Sekundarstufe sowie Sozialpädagogen. Wir haben ein Leitlinienpapier erarbeitet, das an den einzelnen Standorten eingesetzt werden kann, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Diese Zusammenarbeit entwickelt sich ständig weiter.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Betrifft das auch die Oberstufe oder nur die Primarstufe?</h6><h6>Sascha:&nbsp;Das betrifft sowohl Ober- als auch Unterstufe. Jede Gemeinde kann das individuell handhaben. Es gibt eine Pool-Lösung, bei der die Gemeinden entscheiden, wie viel Prozent ihrer Ressourcen sie in die Sozialpädagogik investieren möchten.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie sieht es mit der Schulsozialarbeit auf der Primarstufe in Baselland aus?</h6><h6>Sascha:&nbsp;In Baselland gibt es etwa 71 Schulgemeinden. Davon haben rund 30 Gemeinden Schulsozialarbeit eingeführt, während etwa 40 Gemeinden noch keine haben. Diese Zahlen stammen aus eigenen Recherchen und sind etwa zwei Jahre alt.</h6><h6><strong>Roger:&nbsp;</strong>Wie zeigst du einer Gemeinde, dass Schulsozialarbeit notwendig ist und Wirkung zeigt?</h6><h6><strong>Sascha:&nbsp;</strong>Das läuft über Statistiken, die zeigen, wie viele Beratungen wir hatten und wie diese zunehmen. Wir haben die Unterstützung der Schulleitungen, die den Bedarf erkennen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst sehen wir auch positive Veränderungen, wie rückläufige Kinderschutzmandate, weil wir präventiv arbeiten und frühzeitig eingreifen können.</h6><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>Sommer-Interview #3 mit Andrea von der SSA in Widen</title>
			<itunes:title>Sommer-Interview #3 mit Andrea von der SSA in Widen</itunes:title>
			<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 11:12:09 GMT</pubDate>
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			<description><![CDATA[<p><strong>Andrea:</strong> Hoi Roger. Ich bin seit 2010 in der Schulsozialarbeit tätig und seit 2012 an meiner jetzigen Stelle. Die Arbeit bietet immer neue Herausforderungen, was ich spannend finde. Sie ist kreativ und bietet viel Gestaltungsfreiraum, sei es in Beratungen oder Projekten. Ausserdem arbeite ich gerne mit der Altersstufe Zyklus 1 und 2. Das hält mich motiviert und dabei. </p><p><strong>Roger:</strong> Wie erreichst du die Kindergärtner? Machst du Einzelgespräche oder gehst du in die Klassen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Mit den Kindergärtnern selbst habe ich eher wenig zu tun. Hauptsächlich stehe ich in Kontakt mit den Lehrpersonen und berate sie bei Fällen. Ich besuche Kindergärten einmal im Jahr für Projekte zu Themen wie Konfliktlösung oder Grenzen setzen. Seit Anfang dieses Jahres habe ich auch einen Stellenpartner, wodurch wir die Ressourcen besser abdecken können.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie sieht ein Projekt im Kindergarten aus? Arbeitest du mit Geschichten oder Handpuppen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ja, ich arbeite mit Handpuppen und Geschichten, oft auch mit viel Bewegung. Die Sequenzen sind vielfältig und nicht zu lang. Meistens bin ich einen ganzen Morgen im Kindergarten, teile die Sequenzen auf zwei Kreise auf und verbringe den Rest des Morgens als Besucherin im Kindergarten. So lerne ich die Kinder kennen, die später in die erste Klasse kommen.</p><p><strong>Roger:</strong> Was würdest du jemandem raten, der das mit den Handpuppen ausprobieren möchte?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ein Tipp wäre, sich beim ersten Mal filmen zu lassen und das Video anzuschauen, um zu sehen, wie die Puppen wirken. Es muss einem aber auch liegen. Nicht jeder muss mit Handpuppen arbeiten. Für mich funktioniert es gut, aber das muss jeder für sich herausfinden.</p><p><strong>Roger:</strong> Hast du zwei Puppen oder mehr, und verstellst du die Stimme?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ich habe immer dieselben zwei Puppen, einen Papagei und einen Jungen. Sie spielen oft Streitszenen vor, einmal mit einem nicht so guten Ende und einmal mit einem lösungsorientierten Ende. Die Stimme verstelle ich nicht wirklich, das mache ich eher über die Bewegung und Dynamik.</p><p><strong>Roger:</strong> Du hast in der Vorbereitung erwähnt, dass du ein Projekt hast, das du schon lange machst. Kannst du das vorstellen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ja klar. Bei uns an der Primarschule gibt es seit zehn Jahren eine Schulversammlung, die ich mit zwei Lehrpersonen organisiere. Jede Klasse von der ersten bis zur sechsten bringt ein delegiertes Kind mit, und wir besprechen Themen, die die Schule betreffen. Es ist auch ein gemeinschaftlicher Anlass, bei dem wir zusammen singen oder Vorführungen sehen. Das Projekt stärkt das Gemeinschaftsgefühl an der Schule.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie steuerst du die Schülerpartizipation und wie viele Ideen kommen von den Kindern selbst?</p><p><strong>Andrea:</strong> Die Idee für eine Wertschätzung für das Reinigungspersonal kam von der Schulleitung, aber die Kinder haben dann sehr kreativ ihre eigenen Beiträge entwickelt. Jede Klasse hat etwas Eigenes gestaltet, wie z.B. Karten gebastelt oder Pralinen überreicht.</p><p><strong>Roger:</strong> Du bist auch eine der ersten Anwenderinnen der SSA-App. Wie sieht das aus? Wie viel dokumentierst du, und wie machst du die Einträge?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ich dokumentiere so viel, wie es sinnvoll und machbar ist. Die Datenerfassung muss verhältnismässig sein. Ich erfasse meine Arbeitstage grob, z.B. wie viel Zeit ich für Beratungsgespräche, Sitzungen mit Lehrpersonen oder auf dem Pausenplatz verbringe.</p><p><strong>Roger:</strong> Das gibt einen guten Einblick in deine Arbeit, von grossen Schulprojekten bis zu den kleinen Details mit den Handpuppen. Vielen Dank für das Gespräch, Andrea, und weiterhin viel Erfolg in deiner Arbeit!</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<p><strong>Andrea:</strong> Hoi Roger. Ich bin seit 2010 in der Schulsozialarbeit tätig und seit 2012 an meiner jetzigen Stelle. Die Arbeit bietet immer neue Herausforderungen, was ich spannend finde. Sie ist kreativ und bietet viel Gestaltungsfreiraum, sei es in Beratungen oder Projekten. Ausserdem arbeite ich gerne mit der Altersstufe Zyklus 1 und 2. Das hält mich motiviert und dabei. </p><p><strong>Roger:</strong> Wie erreichst du die Kindergärtner? Machst du Einzelgespräche oder gehst du in die Klassen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Mit den Kindergärtnern selbst habe ich eher wenig zu tun. Hauptsächlich stehe ich in Kontakt mit den Lehrpersonen und berate sie bei Fällen. Ich besuche Kindergärten einmal im Jahr für Projekte zu Themen wie Konfliktlösung oder Grenzen setzen. Seit Anfang dieses Jahres habe ich auch einen Stellenpartner, wodurch wir die Ressourcen besser abdecken können.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie sieht ein Projekt im Kindergarten aus? Arbeitest du mit Geschichten oder Handpuppen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ja, ich arbeite mit Handpuppen und Geschichten, oft auch mit viel Bewegung. Die Sequenzen sind vielfältig und nicht zu lang. Meistens bin ich einen ganzen Morgen im Kindergarten, teile die Sequenzen auf zwei Kreise auf und verbringe den Rest des Morgens als Besucherin im Kindergarten. So lerne ich die Kinder kennen, die später in die erste Klasse kommen.</p><p><strong>Roger:</strong> Was würdest du jemandem raten, der das mit den Handpuppen ausprobieren möchte?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ein Tipp wäre, sich beim ersten Mal filmen zu lassen und das Video anzuschauen, um zu sehen, wie die Puppen wirken. Es muss einem aber auch liegen. Nicht jeder muss mit Handpuppen arbeiten. Für mich funktioniert es gut, aber das muss jeder für sich herausfinden.</p><p><strong>Roger:</strong> Hast du zwei Puppen oder mehr, und verstellst du die Stimme?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ich habe immer dieselben zwei Puppen, einen Papagei und einen Jungen. Sie spielen oft Streitszenen vor, einmal mit einem nicht so guten Ende und einmal mit einem lösungsorientierten Ende. Die Stimme verstelle ich nicht wirklich, das mache ich eher über die Bewegung und Dynamik.</p><p><strong>Roger:</strong> Du hast in der Vorbereitung erwähnt, dass du ein Projekt hast, das du schon lange machst. Kannst du das vorstellen?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ja klar. Bei uns an der Primarschule gibt es seit zehn Jahren eine Schulversammlung, die ich mit zwei Lehrpersonen organisiere. Jede Klasse von der ersten bis zur sechsten bringt ein delegiertes Kind mit, und wir besprechen Themen, die die Schule betreffen. Es ist auch ein gemeinschaftlicher Anlass, bei dem wir zusammen singen oder Vorführungen sehen. Das Projekt stärkt das Gemeinschaftsgefühl an der Schule.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie steuerst du die Schülerpartizipation und wie viele Ideen kommen von den Kindern selbst?</p><p><strong>Andrea:</strong> Die Idee für eine Wertschätzung für das Reinigungspersonal kam von der Schulleitung, aber die Kinder haben dann sehr kreativ ihre eigenen Beiträge entwickelt. Jede Klasse hat etwas Eigenes gestaltet, wie z.B. Karten gebastelt oder Pralinen überreicht.</p><p><strong>Roger:</strong> Du bist auch eine der ersten Anwenderinnen der SSA-App. Wie sieht das aus? Wie viel dokumentierst du, und wie machst du die Einträge?</p><p><strong>Andrea:</strong> Ich dokumentiere so viel, wie es sinnvoll und machbar ist. Die Datenerfassung muss verhältnismässig sein. Ich erfasse meine Arbeitstage grob, z.B. wie viel Zeit ich für Beratungsgespräche, Sitzungen mit Lehrpersonen oder auf dem Pausenplatz verbringe.</p><p><strong>Roger:</strong> Das gibt einen guten Einblick in deine Arbeit, von grossen Schulprojekten bis zu den kleinen Details mit den Handpuppen. Vielen Dank für das Gespräch, Andrea, und weiterhin viel Erfolg in deiner Arbeit!</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>Petra von der Psychomotorik Schwyz</title>
			<itunes:title>Petra von der Psychomotorik Schwyz</itunes:title>
			<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 19:47:19 GMT</pubDate>
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			<itunes:subtitle>Petra berichtet von Ihrer Arbeit in der Therapiestelle in der Gemeinde Lachen im Kanton Schwyz als Psychomotoriktherapeutin</itunes:subtitle>
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			<description><![CDATA[Petra berichtet von Ihrer Arbeit in der Therapiestelle in der Gemeinde Lachen im Kanton Schwyz als Psychomotoriktherapeutin<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[Petra berichtet von Ihrer Arbeit in der Therapiestelle in der Gemeinde Lachen im Kanton Schwyz als Psychomotoriktherapeutin<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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			<title>Interview mit Nico Lochmann, Schulsozialarbeiter auf der Oberstufe March</title>
			<itunes:title>Interview mit Nico Lochmann, Schulsozialarbeiter auf der Oberstufe March</itunes:title>
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 12:26:48 GMT</pubDate>
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			<itunes:subtitle>Gespräch über sein erstes halbes Jahr als Schulsozialarbeiter</itunes:subtitle>
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			<description><![CDATA[<p>Willkommen zu unserer Interview-Serie! Heute haben wir Nico Lochmann zu Gast. Nico, könntest du dich kurz vorstellen?</p><br><p><strong>Nico:</strong> Klar, ich bin Nico und arbeite seit dem 8. Januar 2024 als Schulsozialarbeiter an der Sek 1 March in Lachen. Ich bin frisch in der Schulsozialarbeit tätig und arbeite hier alleine, wobei ich Teil eines Teams bin, das über drei Standorte verteilt ist.</p><p><strong>Roger:</strong> Welche Altersgruppen betreut ihr?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir sind eine Oberstufe und arbeiten an allen drei Standorten ausschliesslich mit Oberstufenschülern.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie ist eure Teamstruktur? Habt ihr viel Kontakt untereinander?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir agieren intern als Team und haben auch jährlichen Austausch mit der Primarstufe vor Ort. Zudem führen wir standortübergreifende Supervisionen durch, bei denen wir uns regelmässig austauschen.</p><p><strong>Roger:</strong> Was gefällt dir an deinem Job besonders?</p><p><strong>Nico:</strong> Die Niederschwelligkeit der Arbeit gefällt mir sehr. Im Vergleich zu meiner vorherigen Tätigkeit in der Krisenintervention, bei der die Jugendlichen oft unfreiwillig dabei waren, arbeiten wir in der Schulsozialarbeit mit Jugendlichen, die unser Angebot freiwillig nutzen. Das ermöglicht eine ganz andere Zusammenarbeit.</p><p><strong>Roger:</strong> Gab es etwas, das du unterschätzt hast?</p><p><strong>Nico:</strong> Ja, das Schulsystem. Es unterscheidet sich stark von dem Heimkontext, in dem ich zuvor gearbeitet habe. Die unterschiedlichen Erwartungen von Eltern, Lehrern und Schulleitungen unter einen Hut zu bringen, ist manchmal eine Herausforderung, aber es gibt immer eine Lösung.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie war deine Einführung an deinem neuen Arbeitsplatz?</p><p><strong>Nico:</strong> Die Einführung war etwas schwierig, da ich an meinem Standort alleine bin und es vorher niemanden gab, der mich richtig einführen konnte. Ich habe mich mit den anderen Standorten vernetzt und einen hilfreichen Ordner erhalten. Die Fälle waren nicht immer vollständig dokumentiert, aber insgesamt habe ich gute Unterstützung erfahren und musste mich auch selbst viel einarbeiten.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie nutzt ihr die SSA-App für eure Arbeit?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir dokumentieren alle Fälle detailliert, um am Jahresende dem Schulrat Bericht erstatten zu können und Trends abzuschätzen. Es ist wichtig für uns, ob es sich um Austausch, Einzelfallhilfe oder Präventionsarbeit handelt.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie geht ihr mit der Vielzahl an Daten um?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir diskutieren noch darüber. Zu viele Details machen die Auswertung komplizierter. Wichtig sind die Hauptthemen und -kategorien, damit wir die wesentlichen Schwerpunkte und Entwicklungen erkennen können.</p><p><strong>Roger:</strong> Ihr habt eure Statistiken überarbeitet. Was hat sich verändert?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir haben die Themen in der Statistik auf die zehn wichtigsten reduziert, um einen besseren Überblick zu bekommen. Eine zu grosse Liste ist weniger hilfreich. Mit den Änderungen, die wir mit eurer Unterstützung vorgenommen haben, können wir nun gezielt auf unsere Statistiken zugreifen und müssen nicht alles manuell filtern.</p><p><strong>Roger:</strong> Vielen Dank, Nico, für deine Zeit und die Einblicke in deine Arbeit. Wir hoffen, dass sich auch andere Kunden für ein Interview zur Verfügung stellen.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></description>
			<itunes:summary><![CDATA[<p>Willkommen zu unserer Interview-Serie! Heute haben wir Nico Lochmann zu Gast. Nico, könntest du dich kurz vorstellen?</p><br><p><strong>Nico:</strong> Klar, ich bin Nico und arbeite seit dem 8. Januar 2024 als Schulsozialarbeiter an der Sek 1 March in Lachen. Ich bin frisch in der Schulsozialarbeit tätig und arbeite hier alleine, wobei ich Teil eines Teams bin, das über drei Standorte verteilt ist.</p><p><strong>Roger:</strong> Welche Altersgruppen betreut ihr?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir sind eine Oberstufe und arbeiten an allen drei Standorten ausschliesslich mit Oberstufenschülern.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie ist eure Teamstruktur? Habt ihr viel Kontakt untereinander?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir agieren intern als Team und haben auch jährlichen Austausch mit der Primarstufe vor Ort. Zudem führen wir standortübergreifende Supervisionen durch, bei denen wir uns regelmässig austauschen.</p><p><strong>Roger:</strong> Was gefällt dir an deinem Job besonders?</p><p><strong>Nico:</strong> Die Niederschwelligkeit der Arbeit gefällt mir sehr. Im Vergleich zu meiner vorherigen Tätigkeit in der Krisenintervention, bei der die Jugendlichen oft unfreiwillig dabei waren, arbeiten wir in der Schulsozialarbeit mit Jugendlichen, die unser Angebot freiwillig nutzen. Das ermöglicht eine ganz andere Zusammenarbeit.</p><p><strong>Roger:</strong> Gab es etwas, das du unterschätzt hast?</p><p><strong>Nico:</strong> Ja, das Schulsystem. Es unterscheidet sich stark von dem Heimkontext, in dem ich zuvor gearbeitet habe. Die unterschiedlichen Erwartungen von Eltern, Lehrern und Schulleitungen unter einen Hut zu bringen, ist manchmal eine Herausforderung, aber es gibt immer eine Lösung.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie war deine Einführung an deinem neuen Arbeitsplatz?</p><p><strong>Nico:</strong> Die Einführung war etwas schwierig, da ich an meinem Standort alleine bin und es vorher niemanden gab, der mich richtig einführen konnte. Ich habe mich mit den anderen Standorten vernetzt und einen hilfreichen Ordner erhalten. Die Fälle waren nicht immer vollständig dokumentiert, aber insgesamt habe ich gute Unterstützung erfahren und musste mich auch selbst viel einarbeiten.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie nutzt ihr die SSA-App für eure Arbeit?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir dokumentieren alle Fälle detailliert, um am Jahresende dem Schulrat Bericht erstatten zu können und Trends abzuschätzen. Es ist wichtig für uns, ob es sich um Austausch, Einzelfallhilfe oder Präventionsarbeit handelt.</p><p><strong>Roger:</strong> Wie geht ihr mit der Vielzahl an Daten um?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir diskutieren noch darüber. Zu viele Details machen die Auswertung komplizierter. Wichtig sind die Hauptthemen und -kategorien, damit wir die wesentlichen Schwerpunkte und Entwicklungen erkennen können.</p><p><strong>Roger:</strong> Ihr habt eure Statistiken überarbeitet. Was hat sich verändert?</p><p><strong>Nico:</strong> Wir haben die Themen in der Statistik auf die zehn wichtigsten reduziert, um einen besseren Überblick zu bekommen. Eine zu grosse Liste ist weniger hilfreich. Mit den Änderungen, die wir mit eurer Unterstützung vorgenommen haben, können wir nun gezielt auf unsere Statistiken zugreifen und müssen nicht alles manuell filtern.</p><p><strong>Roger:</strong> Vielen Dank, Nico, für deine Zeit und die Einblicke in deine Arbeit. Wir hoffen, dass sich auch andere Kunden für ein Interview zur Verfügung stellen.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>]]></itunes:summary>
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